Rohstoff
Holz – nachwachsender Rohstoff
Bauen mit Holz bedeutet auch ökologisch bauen. Wer ein Holzhaus baut, baut nachhaltig und klimafreundlich. Schon während des Wachstums hat ein Baum die Eigenschaft CO2 langfristig zu binden. Dazu kommt die gute Öko-Bilanz von Holz. Bewertet man den gesamten Lebenszyklus eines Holzhauses, also dessen Produktion, Nutzung und Entsorgung, verhält sich Holz stets umweltfreundlich. Bei der Verarbeitung von Holz muss deutlich weniger Energie aufgebracht werden als bei alternativen Baustoffen wie Glas, Beton oder Stahl. Zudem lässt sich Holz besser recyceln. Je mehr Holz andere Baustoffe ersetzt, desto schneller kann der CO2-Ausstoß gesenkt werden. Holz ist somit nicht nur ein uralter Baustoff, sondern auch der Baustoff der Zukunft.
Ökologie
Neben seiner guten Wärmedämmeigenschaft hat Holz auch den Vorteil, dass es die Luftfeuchtigkeit reguliert. Holz kann die Luftfeuchtigkeit schnell aufnehmen und sie ebenso gut und fast vollständig wieder abgeben. Somit entsteht ein gesundes Raumklima mit optimaler Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Dies schützt die Bewohner im Holzhaus einerseits vor giftiger Schimmelpilzbildung, andererseits vor zu trockener Luft, die die Schleimhäute reizt. Bauen mit Holz bedeutet somit später also auch gesund zu wohnen.
Brandschutz
Kabelabschottungrn,Rohrabschottungen, Brandschutzkanäle sowie Kombieschottungen
Kombiabschottung aus Brandschutzmasse (Mörtelschott) für eine Vielzahl verschiedener Durchführungen, z. B. Kabel aller Art, Elektro-Installationsrohre, Rohre und weitere Installationen.
Kabelabschottungen
System BSS 90
System BSS 90 ist ein zweikomponentiger Brandschutzschaum zur Abschottung von Kabeln, Kabelbündeln und -trassen. Nach dem Einbringen schäumt das Material auf, dichtet die Öffnung ab und härtet anschließend aus. Im Brandfall stellt die Abschottung den Feuerwiderstand über mindestens 90 Minuten sicher.
BSK Kanal
Fertigkanalsystem BSK Kanal: Kabelkanal aus Stahlblech mit einer innenseitigen intumeszierenden Beschichtung für den vorbeugenden Brandschutz.
Kombiabschottungen
Flamro
Kombiabschottung aus Brandschutzmasse (Mörtelschott) für eine Vielzahl verschiedener Durchführungen, z. B. Kabel aller Art, Elektro-Installationsrohre, Rohre und weitere Installationen.
10 Irrtümer zum Bauen mit Holz
Immer noch gibt es alte Vorurteile, wenn es ums Bauen mit Holz geht. Guter Grund also, den 10 meistverbreiteten Falschannahmen die richtigen Fakten gegenüberzustellen:
Irrtum 1: „Holzhäuser halten nicht so lange“
Holzhäuser sind äußerst langlebig, wenn sie gut gebaut sind. Bester Beweis sind die jahrhundertealten Holzhäuser in klimatisch rauen Regionen wie den Alpen und Skandinavien. Das wahrscheinlich älteste Holzhaus Europas steht in Norwegen und stammt aus dem Jahr 1175. Aber auch moderne Holzbauten bieten eine hervorragende Langzeitperspektive – der konstruktive Holzschutz ist heute so perfektioniert, dass der Dauerhaftigkeit von Holz praktisch keine Grenzen gesetzt sind. Holzhäuser stehen also, was ihre Lebensdauer angeht, denen anderer Bauweisen in nichts nach.
Irrtum 2: „Holzhäuser brennen leichter“
Holzhäuser unterliegen den gleichen gesetzlichen Brandschutzbestimmungen wie Häuser, die in anderer Bauweise erstellt wurden. Diese Vorschriften sind bei der Planung und Realisierung von Gebäuden absolut verbindlich. Deshalb ist auch die Brandgefahr von Holzhäusern nicht höher. Übrigens – Holz hält im Brandfall durch seine „Selbstschutzfunktion“ statisch länger durch als viele andere Materialien!
Irrtum 3: „Holz schimmelt, und wenn nicht, muss mit viel Chemie gearbeitet werden.“
Schimmel entsteht bei baulichen Mängeln oder nicht fachgerechten Konstruktionen, unabhängig davon ob das Haus in Holz oder in einer anderen Bauweise errichtet worden ist. Unter Einhaltung des konstruktiven Holzschutzes und der bauphysikalischen Grundlagen hat der Schimmelpilz in einem Holzhaus keine Chance. Im Wohnungsbau wird Holz heute mit Holzfeuchten unter 20% eingebaut und durch die Konstruktion nachhaltig vor unzuträglicher Feuchte geschützt. Damit aber Pilze entstehen könnten, bräuchte es Holzfeuchten, die wesentlich darüber liegen.
Irrtum 4: „Holz sieht immer nach Schwarzwaldhaus aus“
Holz-Look ist kein Muss: Vielen Holzhäusern sieht man ihre Bauweise oft gar nicht an. Je nach Geschmack des Bauherrn können Holzhäuser auch verputzt oder verklinkert werden. Viele Beispiele moderner Architektur zeigen die Gestaltungsvielfalt, die Holz bietet – das perfekte Material für individuelle Baukonzepte und interessanten Stil.
Irrtum 5: „Fürs Bauholz werden die Wälder abgeholzt“
Die Bundeswaldinventur hat ergeben: In unseren Wäldern steht so viel Holz wie seit Jahrhunderten nicht mehr – und das bei einer hohen Nutzung. Das für den Holzbau genutzte Holz stammt aus nachhaltiger Holzwirtschaft, die in Deutschland schon seit 300 Jahren betrieben wird. Es wächst also mehr Holz nach, als wir nutzen. Wenn Holz verbaut und nicht verheizt wird, leistet es einen mehrfachen Beitrag zum Klimaschutz: Es behält als Bauholz das gebundene CO2 in seinem Zellspeicher, zusätzlich wird dieses klimaschädliche Gas durch neu gepflanzte Bäume aufgenommen.
Irrtum 6: „Kaum jemand baut ein Holzhaus“
Richtig ist: Immer mehr Bauherren in Deutschland entscheiden sich fürs Bauen mit Holz. Die aktuelle Holzbau-Quote im Wohnungsbau liegt bei 16,1 %, – und die Tendenz ist steigend.
Irrtum 7: „Bei Holzhäusern gibt es häufiger Genehmigungsprobleme“
Die Landesbauordnungen legen für Holzhäuser die gleichen Vorschriften fest wie auch für andere Häuser. Beim normalen Eigenheimbau gibt es also keine Unterschiede in den Genehmigungsverfahren.
Irrtum 8 „Holzhäuser sind pflegeintensiver“
Wie so vieles, das wir in einem guten Zustand erhalten wollen, benötigen auch Gebäude regelmäßig Pflege und Wartung. Und dies völlig unabhängig davon, ob diese im Holzbau oder in einer anderen Bauweise erstellt worden sind. Ein Holzhaus braucht weder innen noch außen einen größeren Erhaltungsaufwand und verursacht auch keine höheren Kosten.
Irrtum 9: „Es dauert lange, ein Holzhaus zu bauen“
Holz ist Spitzenreiter, was kurze Bauzeiten angeht! Die Bauelemente werden präzise industriell vorgefertigt, und dieser Teil des Bauprojekts erfolgt komplett unabhängig von Witterungsbedingungen. Auf der Baustelle reichen dann für den Rohbau oft 1 - 2 Tage aus. Wochenlange Trocknungsphasen wie zum Beispiel bei Mauerwerk oder Beton entfallen. Damit ist ein Holzbau schneller, genauer und qualitativ hochwertiger erstellt als Gebäude in anderer Bauweise.
Irrtum 10: „Holzhäuser lassen sich schwerer finanzieren“
Grundsätzlich gelten für die Finanzierungen von Holz- wie von anderen Häusern die gleichen Voraussetzungen – es gibt also keine speziellen „Holzhaus-Konditionen“. Ebenso werden Holzbauten gleich behandelt, wenn es um Fördermittel der KfW-Bank geht.
Preise
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